anyoption Steuer – sind die Gewinne zu versteuern?

Kapitalerträge sind steuerpflichtig. Das gilt auch für Gewinne aus binären Optionen und auch dann, wenn der Broker – wie anyoption – seinen Sitz in einem anderen Land hat.

Keine Abschlagsteuer

Wer in Deutschland wohnt und sein Geld bei einer heimischen Bank anlegt, bekommt 25 Prozent der Erträge plus Solidaritätszuschlag gleich vom Geldinstitut abgezogen. Bis 801,00 Euro lässt sich das allerdings durch einen Freistellungsauftrag verhindern.

Um die Steuer muss man sich nur kümmern, wenn man Geld zurück will, beispielsweise weil man den Freistellungsauftrag vergessen hat oder der persönliche Steuersatz unter 25 Prozent (ohne Solidaritätszuschlag) liegt. Weiterer Artikel: Nimmt anyoption andere Gebühren?

Anlage zur Einkommensteuererklärung

Weil anyoption seinen Sitz im Ausland hat, muss der Gewinn dagegen vom Anleger dem Finanzamt gemeldet werden. Das muss allerdings nicht sofort geschehen, sondern mit der Lohn- oder Einkommensteuererklärung im kommenden Jahr. Das Finanzamt verrechnet die anfallende Steuer dann mit zu viel gezahlten Steuern oder fordert Geld nach.

Zusammengefasst:

  • Gewinne sind steuerpflichtig
  • Kein Steuerabzug durch Broker
  • Steuerzahlung mit der Einkommensteuererklärung

Die Anmeldung dauert nur 2 Minuten.

Weitere Informationen über Anyoption:

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