Knock-in, Knock-Out sowie Call & Put erklärt!

Binäre Option ist nicht gleich binäre Option. Neben dem Grundtyp gibt es eine ganze Reihe von besonderen Konstrukten, die es so ähnlich teilweise auch bei den regulären Optionen gibt.

Calls und Puts

Bei einer Call-Option erwirbt man das Recht, ein Wertpapier zu einem bestimmten Preis zu kaufen, bei einer Put-Option das Recht eines zu verkaufen. Somit kann man mit Calls auf steigende Kurse setzen, mit Puts auf fallende.

Die Begriffe werden auch bei den binären Optionen verwendet, hier gibt es allerdings statt des Rechtes ein Wertpapier zu kaufen oder einer daran orientierten Auszahlung einen festgelegten Gewinn.

Hoch und Tief

Zum Beispiel bei einer klassischen Hoch/Tief-Option. Hier setzt man nur darauf, ob der Kurs steigt oder fällt. Teilweise liest man auch die englische Bezeichnung High/Low, einige Broker sprechen auch von digitalen Optionen, wenn sie Hoch/Tief-Optionen meinen.

Knock-in und Knock-out

Reicht bei einer Hoch/Tief-Option bei einer Call-Option schon ein Cent Kurssteigerung, um im Geld zu sein, so muss es bei einem Knock-in Zertifikat etwas mehr sein. Hier wird die Option nur ausgezahlt, wenn ein bestimmter Kurs mindestens einmal erreicht wurde. Eine digitale Knock-in-Option wird von vielen Brokern auch als One Touch Option bezeichnet. Der Zielkurs kann sowohl höher als auch niedriger als der aktuelle Kurs liegen.

Bei der Knock-out-Option verhält es sich anders herum. Wird ein Kursniveau einmal erreicht, wird die Option wertlos.

Einige Broker bieten auch Optionen, bei denen am Ende der Laufzeit ein bestimmter Kurs erreicht werden muss statt nur einmal während der Laufzeit.

Range und Bereich

Ähnlich wie One Touch Optionen funktionieren auch Range Optionen. Teilweise liest man auch die deutsche Bezeichnung Bereich. Dabei muss der Kurs während der Laufzeit in einem festgelegten Korridor bleiben, er darf sich beispielsweise vom Startkurs maximal 10 Cent nach unten oder nach oben bewegen.

Ein einziges Verlassen des Bereichs während der Laufzeit führt dazu, dass die Option aus dem Geld ist. Damit lässt sich auch bei geringer Volatilität und sich seitwärts entwickelnden Kursen Geld verdienen.

Das ist wichtig:

  • Call-Optionen bei steigenden, Put-Optionen bei fallenden Kursen
  • Knock-in-Optionen müssen nur einmal ein Kursziel erreichen
  • Range bei geringer Volatilität und gleich bleibenden Kursen
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